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GFU SYSTEME Grundlagen Das limbische System
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Das limbische System

Der „Filter im Kopf“

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Diese Fragen stellt das limbische System – unser „Reptiliengehirn“. Mit unbewussten (emotionalen) Instruktionen beeinflusst es uns enorm.

Das limbische System ist vor allem an der Auswahl, Verarbeitung, Bewertung und Speicherung von Informationen beteiligt, die von den Sinnesorganen geliefert werden. Aus der (Über-)Fülle von Daten, die auf unser Gehirn einströmen, müssen diejenigen herausgefiltert werden, die im Moment wichtig sind und zur aktuellen Gemütslage passen. Eben diese Filterfunktion übernimmt das Limbische System. Informationen, die den limbischen Instruktionen entgegenkommen, werden bevorzugt wahrgenommen.

Neben den harten Fakten zählen die Emotionen

Wenn das limbische System die Wahrnehmung kontrolliert, dann gilt es, dessen Aufmerksamkeit zu erlangen. Der Schlüssel liegt in den Emotionen. Sie stimulieren das limbische System stark. Können vernünftige Gedanken mit emotionalen Bildern verknüpft werden, gelingt es viel einfacher, den Filter zu durchdringen. Emotionale Beteiligung und Interesse wirken deutlich stärker als rein Rationales; Bilder, Visualisierungen und konkrete Beispiele sorgen für Aufmerksamkeit. „Betroffene zu Beteiligten machen“ lautet hier das Motto – bildlich gesprochen.

Das Zauberwort heißt „Visualisierung“

Darum verbinden wir in der Kommunikation harte Fakten und wichtige Informationen mit praktischen Beispielen und aussagekräftigen Visualisierungen. Werden Informationen erarbeitet, werden Situationen – in der Phantasie – erlebt, dann werden sie auch schneller gelernt, behalten und angewandt.